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Weihnachtsglocken: Ideen muss der Glasbläser haben...

Christbaumschmuck Herstellung

Weihnachtskugeln sind nicht die einzig möglichen, mundgeblasenen Schmuckstücke für den Tannenbaum. Glasbläser waren und sind mehr als Künstler. Sie haben tausend Ideen, während sie ihre eigentlich routinierte Arbeit verrichten. Dieser "Menschenschlag" ist auch verspielt und musikalisch. Und: Die schier unendlichen Ideen  Idee erfreuten in der Heimat der Weihnachtskugeln die Kinder der Glasbläser, die ansonsten bettelarm waren. Ohne finanziellen Aufwand bekamen sie Spielereien, wenn auch arg zerbrechliche, für die festliche "Lichterzeit" des Jahres.

Eine traditionelle Herstellungsvariante von Christbaumkugeln sind beispielsweise Weihnachtsglocken aus Glas. Sie erfordern noch mehr Geschick des Künstlers. Zuerst bläst er vorsichtig die Kugelform. Dann drückt er beim Drehen mit einer Zange vorsichtig die Kugel zusammen, etwa im oberen Drittel. Sobald der typisch engere und kürzere obere Bereich geformt ist, wird der untere Kugelabschnitt mit einem entsprechenden Hilfswerkzeug nach innen gefaltet. Die Gefahr besteht hierbei, dass die einzelnen Glaswände im erhitzten Zustand aneinander kleben. Dadurch würde die Glocke zu Ausschuss.

Zur Krönung hängt der Glasbläser in den fertigen, aber noch warmen Christbaumschmuck ein Metallhäkchen mit einer Glasperle. Die so entstandene Weihnachtsglocke aus Glas sieht nicht nur wunderschön aus, sondern klingelt sogar beim Bewegen. Vor allem Kinder lieben das schmückende Spielzeug. Aber auch in Haushalten von Erwachsenen ist die Glockenvariante unverzichtbarer Teil der Weihnachtstradition. Übrigens haben sich maschinell hergestellte Weihnachtsglocken ohne das kleine Glaspendel auf dem Markt trotz schöner, äußerer Gestalt nicht durchgesetzt.

Beliebt sind auch Weihnachtskugeln in Halbkugelform. Sie entstehen zunächst rund. Mit einem Hilfswerkzeug, meist einer detailreich verzierten Form, drückt der Glasbläser die Hälfte vorsichtig nach innen. Viele solcher halben Christbaumkugeln haben im entstandenen Kelch noch ein buntes Knäuel aus Glasfäden. Auch diese entstehen von Hand und sind ein Aushängeschild mundgeblasener Weihnachtskugeln in dieser Variante. Sie werden kurz nach dem Fertigformen in die Mitte hineingeschmolzen. Modernere Versuche kleben den Schmuck später ein. Dieser ist aber weniger haltbar und führt oft dazu, dass die halben Christbaumkugeln schnell ungeschmückt am Baum hängen.

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